HSG Langenargen-Tettnang

1. Herren - HSG Langenargen-Tettnang unterliegt im Derby der TSB Ravensburg

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Am Samstag, den 08.10.2022, empfing die erste Herrenmannschaft der HSG Langenargen-Tettnang den Aufstiegskandidaten Nummer 1 die TSB Ravensburg in der heimischen Halle in Langenargen. Die HSG Langenargen-Tettnang war vorgewarnt, da die TSB mit bisher drei Siegen unangefochten an der Tabellenspitze stand. HSG-Coach Clemens Balle erwartete vor dem Spiel ein enges Spiel mit viel Kampf und Emotionen. Und so kam es auch.

Das Spiel im Langenargener Sportzentrum startete ausgeglichen. Kein Team konnte sich entsprechend absetzen. Alexander Merath erzielte in der siebten Spielminute die erste 2-Tore-Führung der Partie zum 4:2. Ein erster herber Rückschlag musste die HSG in der zehnten Spielminute hinnehmen. Rückraumspieler Timo Werner wurde die rote Karte gezeigt. In der Folgezeit entwickelte sich weiterhin ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste leicht die Oberhand übernahmen. 

HSG-Torhüter Fabian Gromus konnte in dieser Phase viele Bälle abwehren und die Defensive stand weiterhin stabil, so konnten sich die „Rams“ nicht wirklich absetzen. In der 21. Minute stand es dadurch 10:8 aus Sicht der Gäste. Anschließend folgte die Phase der HSG Langenargen-Tettnang: Durch Tore von Göppinger, Brugger und Wuhrer konnte man mit 12:10 in der 24. Minute in Führung gehen. Die beiden Mannschaften gingen mit einem 13:13 Unentschieden in die Kabinen. Die Sporthalle in Langenargen brodelte, mehr als 200 Zuschauer waren zu Gast.

Die Halbzeitansage von Trainer Clemens Balle war klar: In der Abwehr musste weiterhin engagiert und aggressiv dagegengehalten werden, sowie mehr Konzentration bei den Torabschlüssen im Angriff.

Diese Philosophie konnte leider nicht aufrechterhalten werden. Mehre Angriffe wurden schwach abgeschlossen, freie Würfe von den Außenpositionen und aus dem Rückraum blieben ungenutzt. Auch die Abwehr der HSG Langenargen-Tettnang bekam die Gästespieler immer weniger in den Griff, so konnten die Gäste in der 43. Minute mit 22:17 in Führung gehen. In der 50. Minute sogar mit 26:20. Die HSG gab das Spiel aber nicht auf und kämpfte aufopferungsvoll weiter. 

In der 55. Minute erhielt HSG-Kreisläufer Markus Wuhrer noch die blaue Karte, aufgrund einer robusten Abwehraktion. Die Diskussion nach der Aktion war groß, viele sahen die Entscheidung der beiden Schiedsrichter als zu hart an .Ein weiterer Wermutstropfen war, dass drei der vier 7-Meter-Strafwürfe der HSG Langenargen-Tettnang ungenutzt blieben. Am Ende stand eine 25:28 Heimniederlage auf der Anzeigetafel.

Clemens Balle nach dem Spiel: „Ravensburg war über 60 Minuten die konstantere Mannschaft, sowohl vorne, wie hinten. Dadurch haben sie auch verdient gewonnen.“ Balle weiter: „Es war ein kämpferisches und schnelles Spiel, in dem wir über weite Strecken mithalten konnten, aber wir haben nach der Pause eine größere und längere Schwächephase gehabt.“ Der HSG-Trainer führte weiter aus: „Nichtsdestotrotz haben wir eine ansprechende Leistung gezeigt und wenn wir das in den nächsten Spielen wieder auf das Parkett bringen, müssen wir uns vor keinem Gegner in dieser Liga verstecken. Wir sind in dieser Liga richtig!“

Auch Langenargen-Tettnangs Abteilungsleiter Manuel Knierim meldete sich nach dem Spiel zu Wort: „Es war ein sehr schnelles und gutes Spiel mit einem super Gradmesser für die neue Saison. Mit nur drei Toren gegen einen selbsternannten Aufstiegskandidaten ist als Liganeuling absolut legitim.“

Für die Zukunft gilt es jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern dieses Spiel abzuhaken und sich auf den nächsten Gegner HCL Vogt optimal einstellen zu können. Das Spiel findet am 22.10.2022 um 20:00 Uhr in Vogt statt.

Nun steht man mit 2:2 Punkten im Mittelfeld der Liga. Da die Runde noch lange ist, sollten allerdings noch genug Spiele Zeit sein, um die nötigen Punkte zum Ziel Klassenerhalt zu erkämpfen.

Für die HSG spielten (erzielte Tore in der Klammer): Christian Schumacher, Fabian Gromus; Luis Csajagi (4), Felix Stauber, Alexander Merath (4), Lasse Hafen (1), Timothy Werner (1), Felix Steinacher, Christian Brandt (1), Jonathan Marceau (1), Markus Wuhrer (3), Simon Brugger (1), Nils Teichmann (1) und Noah Göppinger (8/1)




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