HSG Langenargen-Tettnang

Hippos - Schmerzliche Niederlage

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GV – Die Ausfälle waren nicht adäquat zu ersetzen. Ailingen ist, wenn auch in Summe zu hoch, mit 21:35, verdienter Derby-Sieger.

Die Hippos hatten sich für das Heimspiel gegen die TSG Ailingen viel vorgenommen. Doch die vielen Ausfälle der Hausherren, speziell im Rückraum bzw. Mittelblock und am Kreis, konnten an diesem Tag nicht kompensiert werden. 

Zu Beginn war die Partie noch recht offen, auch weil unter anderem Valentin Schraff die Hippos im Spiel hielt. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr merkte man schnell, dass dieses junge Team in dieser Formation noch nie zusammengespielt hat. Die Zuschauer sahen dennoch in der ersten Halbzeit eine sehr interessante und körperbetonte Partie, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Diese Vorteile wurden durch viele Abstimmungsprobleme sowie Fehler im Spielaufbau und in der Defensive begünstigt, was die Hippos ins Hintertreffen brachte. Die Seiten wurden beim Stande von 12:15 gewechselt.

Im zweiten Durchgang wollte man vieles besser machen, was leider deutlich misslang. Wieder einmal waren die ersten Minuten nach der Pause spielentscheidend, was den Gästen aus Ailingen auf die Siegerstraße verhalf. Binnen 5 Minuten setzen sich die Gäste mit 7 Toren, auf 12:19 ab. Mitte der zweiten Halbzeit betrug der Rückstand dann 11 Tore. Es reichte an diesem Tag nicht einmal zu einer Ergebniskosmetik. Bis auf Valentin Schraff und Michael Wenzel im Tor, der bis zu einem Kopftreffer aus kürzester Distanz, stark hielt, spielten allesamt weit unter ihren Möglichkeiten. Man darf von einem kollektiven Versagen sprechen. Im Angriff wurde zu drucklos, zu kopflos agiert und in der Defensive stand man zu weit von seinen Gegenspielern, offenbarte große Lücken und man ließ vor allem den nötigen Biss vermissen. Viele Baustellen, die es schnell abzustellen gilt.

Auch die TSG Ailingen war an diesem Tag eine Nummer zu groß. Die Aufgaben in den verbleidenden Spielen der Hinrunde werden sicher nicht leichter. Die Hippos sollten aufpassen nicht die Rolle des Ligasthenikers einzunehmen.

Für die HSG spielten:
Stefan Mayr und Michael Wenzel (Tor), Georg Vögele, Bastian Strempel, Luca Hörmann, Felix Stauber, Valentin Schraff, Manuel Knierim, Damian Greiffendorf, Fabian Bonn, Simon Witzke, Andreas Fuchs, Markus Niedermann und Maximilian Göbel




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